Cheer-ABC

Wie in jedem Sport gibte es auch im Cheerleading Fachausdrücke. Dieses kleine abc gibt einen Überblick über die wichtigsten Begriffe.

base

Der auf dem Boden stehende Cheerleader eines Stunts oder einer Pyramide. Die Base muss über eine gute Körperspannung und ein gutes Timing verfügen, damit der Aufbau der Pyramide oder der Stunt sicher abläuft.

chant

So werden die Anfeuerungsrufe bezeichnet, die meist aus ca. vier bis acht Worten bestehen, häufiger wiederholt werden und leicht einprägsam sind. Ein Chant wird drei bis 4 mal wiederholt. Er beginnt nicht mit einem Anfangskommando, sondern wird vom Head-Cheerleader angesagt. Anschließend setzt der Rest der Gruppe ein. Im Idealfall ruft dann auch das Publikum mit.

cheer

Ein Cheer ist ein längerer Text mit mehreren Zeilen und reimt sich meist. Er wird bei Spielunterbrechungen ausgeführt, da er meist schwierige Bewegungsabläufe, besondere Effekte oder Pyramiden und Stunts enthält.

jumps

Sprünge sind bei Cheerleadern sehr beliebt, um einen Cheer temperamentvoll abzuschließen oder der Begeisterung über die gute Leistung der eigenen Mannschaft Ausdruck zu verleihen. Es wird aber nicht einfach gesprungen. Die Jumps im Cheerleading sind genau festgelegt und erfordern sehr viel Übung und Training.

kicks

Unter einem Kick versteht man das »Beinewerfen«. Auch hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten und die dazugehörigen Begriffe (knee-kick, herbie-kick, side-kick usw.)

level

Die Höhe der Arme und Beine wird bei bestimmten Bewegungen durch einen vorher festgelegten Level bestimmt. Dadurch wirken die Bewegungen der Cheerleader synchron und einheitlich. Aber auch bei Sprüngen und Pyramiden und Stunts, gibt es den Begriff Level. Hier bezeichnet er die Schwierigkeit oder die Höhe der Darbietung.

motions

Unter Motions versteht man spezielle Armbewegungen und -haltungen, die während eines Programms ausgeführt werden. Für jeden Cheerleader ist es ein absolutes Muss, diese Haltungen zu beherrschen, da es eines der wichtigsten Bewertungskriterien bei Meisterschaften ist.

mounter/flyer

Bezeichnung für den Cheerleader, der bei Stunts und Pyramiden nach oben (auf die Base) steigt. Es ist ein perfektes Zusammenspiel zwischen Mounter und Base erforderlich, um sichere Pyramiden/Stunts zu garantieren.

pompons (poms)

Sie sind das charakteristische Utensil der Cheerleader und haben sich zum »Markenzeichen« entwickelt. Die Pompons - knäuelartige farbige Puschel - bestehen aus Kunststoff-Folie, meistens in den Teamfarben.

pyramide

Eine besondere Attraktion im Cheerleading sind die Pyramiden. Dieser Turmbau sieht häufig sehr einfach aus, erfordert aber sehr viel Training und Vertrauen.

sharpness

Darunter versteht man das schnelle zackige Hinziehen der Motions in den vorgegebenen Level. Sharpness ist das A und O des Cheerleadings, aber auch schwer zu trainieren.

signs

Das sind Schilder, die mit Worten oder Farben bedruckt sind. Sie werden im Cheer oder Chant von den Cheerleadern hochgehalten und fordern das Publikum auf, mitzurufen.

spirit

So wird der Spaß bezeichnet, den man beim Cheerleading hat und der dem Publikum vermittelt werden soll. Lächeln allein genügt da aber nicht, um das überzeugend rüberzubringen. Beim Spirit ist die Körpersprache gefragt, das Strahlen der Augen, die Mimik.

spotter

Das sind die eigentlich wichtigsten Personen für eine Pyramide oder einen Stunt. Sie sichern die Pyramide ab, greifen im Notfall zu und fangen stürzende Personen auf, damit sich keiner verletzt.

sqad

Sqad ist die Bezeichnung für ein Cheerleaderteam.

stunt

Hierbei handelt es sich um Hebefiguren, die von zwei oder mehreren Cheerleadern ausgeführt werden. Verbindet man einzelne Stunts miteinander, so entsteht eine Pyramide.

synchronität

Bedeutet die absolut einheitliche Ausführung von Bewegungen. Dies ist ein sehr wichtiges Kriterium für Meisterschaften.

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